Die Museggmauer und ihre Türme als Lebensraum

Historische Gebäude und Natursteinmauern sind wertvolle Lebensräume für eine spezialisierte und teilweise stark gefährdete Tier- und Pflanzenwelt. In der Museggmauer leben bedeutende Vorkommen seltener Brutvogelarten (Turmdohle, Alpen- und Mauersegler und Gänsesäger). Ausserdem nutzen Fledermäuse (Tages- und Überwinterungsquartiere, evtl. Wochenstuben), Mauereidechsen, zahlreiche wirbellose Kleintiere (z.B. Wild- und Honigbienen, Spinnen, Schnecken) und eine spezialisierte Mauerflora (v.a. Kleinfarne, Moose und Flechten) die Mauer in unterschiedlicher Weise als Lebensraum.

An der Museggmauer bieten sich vielfältige Möglichkeiten für faszinierende Naturbeobachtungen mitten in der Stadt.

Die ökologische Bedeutung der Museggmauer für die Tier- und Pflanzenwelt wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Von besonderer Bedeutung (v.a. für Brutvögel, Fledermäuse) sind dabei die Ausbildung des inneren Hohlraumsystems, die Struktur der Maueroberfläche (Existenz von Fugen, Spalten, Ritzen) und die Lebensraumausstattung des Mauerumfelds (v.a. Altbaumbestand, extensiv genutzte Grünland-, Saum- und Heckenstrukturen).

Übersicht «Die Mauer lebt»

Laden Sie sich hier eine Zusammenstellung herunter, mit allem, was in der Museggmauer lebt…
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