Zeitturm
Über die Baugeschichte des Zytturms ist noch wenig bekannt. Die dendrochronologische Analyse der Bodenbalken des Dachstuhls verweist auf ein Baudatum in der Zeit um 1442. Der Turm war wohl vom Tag seiner Erbauung an als Zytturm für die aus dem Graggentor entfernte Uhr bestimmt. Zifferblatt und Turmbemalung wurden verschiedentlich erneuert, ein letztes Mal 1939 durch den Kunstmaler Karl Schobinger. Der vor die Mauer gestellt Turm hat eine Grundfläche von 9,1 Meter x 7,25 Meter und weist eine Höhe von 31 Meter auf.
Das Uhrwerk trägt das Datum 1535, die Glocke zeigt Reliefs einer Kreuzigung und eines Luzerner Schildes.
Die Verwendung
Der Zytturm besitzt das älteste Uhrwerk der Innerschweiz mit schweren Steingewichten und langem Pendel. Seit 1951 ist er für die Öffentlichkeit zugänglich.
Gänsesägermutter verlässt am 7. Juni 2008 mit 7 Jungen das Nest im Zeitturm. > Videoaufnahme










