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Unsere Präsidenten erhalten die Ehrennadel von Luzern

An seiner Sitzung vom 1. Juli 2015 beschloss der Stadtrat von Luzern, Helen Haas-Peter und Beat Fischer mit der Verleihung der Ehrennadel für ihr Engagement bei der Restaurierung der Museggmauer besonders zu danken.

Am 12. November 2015 überreicht Stadtpräsident Stefan Roth Helen Haas und Beat Fischer die Ehrennadel von Luzern

Helen Haas prägt den Verein für die Erhaltung der Museggmauer als Präsidentin seit dessen Gründung im Sommer 2002. Sie ist die eigentliche Triebkraft der Museggmauer-Restaurierung. Mit beeindruckendem Einsatz schaffte sie zuerst die strukturellen Voraussetzungen, um die Mauer und die Türme fachgerecht instand stellen zu lassen. Später gelang es Helen Haas, über all die Jahre den zur Restauration nötigen Geldfluss dauerhaft zu erhalten. So konnte das zwischen 1386 und 1408 erstellte Befestigungswerk wieder in Stand gesetzt werden.

Beat Fischer präsidiert die Stiftung für die Erhaltung der Museggmauer seit Frühling 2007. Die Stiftung bezweckt die Erhaltung, die Attraktivierung und die Revitalisierung der Museggmauer und ihrer Türme. Bei den zahlreichen Tätigkeiten der Stiftung bewies Beat Fischer seine Ausdauer und seine Treue zu den Details. Die Restaurierung der Mauer und der Türme schliesst vieles ein, was Beat Fischer zugleich und gleichermassen gewichtet hat: den Unterhalt, den Betrieb, die Nutzung, die Umgebung inklusive Fauna und Flora. Beat Fischer sorgte dafür, dass die Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten unter historischen, bautechnischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten erfolgten.

Dank des Engagements von Helen Haas und Beat Fischer kann das spätmittelalterliche Befestigungswerk künftigen Generationen wieder sicher und nachvollziehbar zugänglich gemacht werden.

 

Restaurierung abgeschlossen!

 Sonderbeilage der NLZ (4Mb)


Die Museggmauer und ihre Türme – ein mittelalterliches Bauwerk mit einzigartiger Ausstrahlung

Wasserturm, Kapellbrücke und Museggmauer bestimmen als dominierende Wahrzeichen das historische Ortsbild der Stadt Luzern. Wer sich beispielsweise vom Luzerner Seebecken her der Stadt nähert, sieht und spürt die magische Wirkung, die von den malerischen Türmen ausgeht.

Der schlechte bauliche Zustand, vor allem jener der Mauer, ist bekannt. Alterungseinwirkungen und die sich unter der Mauer hindurch ausbreitenden Baumwurzeln hinterlassen zum Teil schwere (sichtbare und unsichtbare) Spuren.

Um dieses grossartige historische Bauwerk unserer Nachwelt erhalten zu können, braucht es Massnahmen in der Form einer ganzheitlichen, flächendeckenden Restaurierung innerhalb von zwölf Jahren. Seit Jahren bestehen Konzepte für die Restaurierung einzelner Mauerabschnitte und Türme, doch fehlten, bzw. fehlen, die notwendigen finanziellen Mittel.

Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie persönlich die Restaurierung unterstützen können.

Verein für die Erhaltung der Museggmauer
Schädrütistrasse 37, 6006 Luzern
 

Zahlen und Fakten

Die Museggmauer ist noch, mit Ausnahme des östlichsten verlorenen Teiles von rund 40 Metern ganz erhalten und misst in der Länge 870 Meter. Sie ist durchschnittlich 1,5 Meter dick; die Höhe variiert je nach Gelände, beträgt aber durchschnittlich um die 9 Meter. Hinter ihrer Zinnenkrone zieht sich ein ungedeckter Wehrgang hin.

Die Zinnen erheben sich über einem nach aussen vorkragenden gemauerten, unregelmässigen Rundbogenfries mit eckigen und abgerundeten Konsolen.

Die Mauer besitzt oder besass verschiedene Pforten. Aufschlussreiche Beobachtungen zur Baugeschichte gelangen im Bereich des Luegislandturms. An dieser Stelle war die Mauer gleichzeitig mit dem Turm bis auf eine Höhe von 3.5 Metern hochgezogen worden. Erst in einer zweiten Phase erhöhte man die Mauer auf rund 9 Meter.
 
 

Winterpause

Von Karfreitag bis und mit 1. November sind Männliturm, Wachtturm und Schirmerturm von 8 - 19 Uhr frei begehbar. Der Zytturm öffnet am 1. April 2016.
-> Besucherflyer

Google Map


Virtueller Flug entlang der Museggmauer


Realer Flug über der Museggmauer


   
 

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