Verein und Stiftung für die Erhaltung der Museggmauer laden gemeinsam mit den Turmbetreibern ein zum Tag der offenen Museggtürme
- Grosser Flohmarkt zu Gunsten der Museggmauer
- Informationen und Führungen durch die Turmbetreiber, die Ornithologische Gesellschaft der Stadt Luzern und dem Fledermausschutz des Kantons Luzern
- Musik, Speis und Trank
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Sanierung Durchgang Museggstrasse
Noch herrscht keine akute Einsturzgefahr, aber die Deformation der Museggmauer im Bereich des Durchgangs Museggstrasse hat sich im Januar stark beschleunigt. > mehr...
Die Museggmauer und ihre Türme – ein mittelalterliches Bauwerk mit einzigartiger Ausstrahlung
Wasserturm, Kapellbrücke und Museggmauer bestimmen als dominierende Wahrzeichen das historische Ortsbild der Stadt Luzern. Wer sich beispielsweise vom Luzerner Seebecken her der Stadt nähert, sieht und spürt die magische Wirkung, die von den malerischen Türmen ausgeht.
Der schlechte bauliche Zustand, vor allem jener der Mauer, ist bekannt. Alterungseinwirkungen und die sich unter der Mauer hindurch ausbreitenden Baumwurzeln hinterlassen zum Teil schwere (sichtbare und unsichtbare) Spuren.
Um dieses grossartige historische Bauwerk unserer Nachwelt erhalten zu können, braucht es Massnahmen in der Form einer ganzheitlichen, flächendeckenden Restaurierung innerhalb von zwölf Jahren. Seit Jahren bestehen Konzepte für die Restaurierung einzelner Mauerabschnitte und Türme, doch fehlten, bzw. fehlen, die notwendigen finanziellen Mittel.
Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie persönlich die Restaurierung unterstützen können.
Verein für die Erhaltung der Museggmauer
Schädrütistrasse 37, 6006 Luzern
Zahlen und Fakten
Die Museggmauer ist noch, mit Ausnahme des östlichsten verlorenen Teiles von rund 40 Metern ganz erhalten und misst in der Länge 870 Meter. Sie ist durchschnittlich 1,5 Meter dick; die Höhe variiert je nach Gelände, beträgt aber durchschnittlich um die 9 Meter. Hinter ihrer Zinnenkrone zieht sich ein ungedeckter Wehrgang hin.
Die Zinnen erheben sich über einem nach aussen vorkragenden gemauerten, unregelmässigen Rundbogenfries mit eckigen und abgerundeten Konsolen.
Die Mauer besitzt oder besass verschiedene Pforten. Aufschlussreiche Beobachtungen zur Baugeschichte gelangen im Bereich des Luegislandturms. An dieser Stelle war die Mauer gleichzeitig mit dem Turm bis auf eine Höhe von 3.5 Metern hochgezogen worden. Erst in einer zweiten Phase erhöhte man die Mauer auf rund 9 Meter.













